5 Effektive Wege aus der Winterdepression



Wenn die Tage im Herbst und Winter kürzer werden und die Sonne nur selten zum Vorschein kommt, verfallen viele Menschen in die sogenannte Winterdepression. Man fühlt sich müde, antriebslos und will sich am liebsten den ganzen Tag im Bett verstecken. Statistiken zufolge ist in etwa jeder Dritte von einer solchen saisonal bedingten Depression (SAD) betroffen. Mit einigen Tipps und Tricks kann dieser Erkrankung jedoch erfolgreich entgegengewirkt werden.

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ANZEICHEN DER WINTERDEPRESSION

Während andere Depressionsformen mit Appetitmangel, Gewichtsverlust und Schlaflosigkeit einhergehen, können bei einer Winterdepression vermehrter Schlafbedarf, Heißhunger auf Süßigkeiten und kohlenhydratreiche Kost als Symptome dieser Krankheit gewertet werden. Bei vielen der Betroffenen treten die Symptome in den Zwanzigern das erste Mal auf und werden mit zunehmenden Lebensalter stärker. Frauen sind zudem häufiger von der Krankheit betroffen als Männer.

Umfangreiche weitere Information zu dem Thema „Winterdepression“ findest du unter Get-Help.

Mit einer Lichttherapie der Depression entgegenhalten

Eines der effektivsten Mittel gegen die saisonal abhängige Niedergeschlagenheit ist Licht. Das Fehlen von Tageslicht führt dazu, dass weniger Vitamin D in unserem Körper produziert wird und die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin vermieden wird. Vitamin-D-Mangel fördert demnach das Entstehen einer Depression. Da Vitamin D nur in geringen Mengen in Lebensmitteln vorhanden ist, muss es vor allem über das Sonnenlicht von der Haut aufgenommen werden. Um also dem Winterblues zu entgehen, sollte man möglichst viel Zeit an der frischen Luft bei Tageslicht verbringen und unzählige Stunden vor dem Fernseher vermeiden, denn dies fördert das Entstehen einer Winterdepression. Hat man arbeitsbedingt nicht die Möglichkeit, kann das natürliche Tageslicht auch durch den Einsatz spezieller Lichttherapiegeräte ersetzt werden. Dabei handelt es sich um besondere Lampen, die dem natürlichen Tageslicht sehr nahe kommen. In den skandinavischen Ländern, in denen die Einwohner in den Wintermonaten oft tagelang im Finsteren leben müssen, gibt es sogar eigene Cafés, in denen Lichttherapiegeräte zur Verfügung stehen. Lichttherpiegeräte sind eine gute Alternative. Wer allerdings die Chance und Gelegenheit hat, sich in die frische Luft zu begeben, sollte diese auch nützen und sich dabei möglichst viel bewegen.

Mit Bewegung gegen die Depression

Denn Studien zeigen, dass besonders mit viel Sport und Bewegung depressive Verstimmungen beseitigt werden können. Wer sich also viel bewegt, hat bessere Laune! Nicht immer muss sofort zu Antidepressiva gegriffen werden, um Depressionen zu bekämpfen. Ausdauersport wie zum Beispiel das Joggen fördert die Ausschüttung bestimmter Endorphine, hebt unser Gemüt und hilft uns, unsere Laune ganz ohne medikamentöse Nebenwirkungen zu heben.

Soziale Kontakte pflegen, um der Depression zu entkommen

Wichtig ist aber auch, sich sozial nicht abzuschotten, sondern Freundschaften zu pflegen und sich mit anderen Leuten zu treffen. Solche Maßnahmen helfen enorm, um Winterdepressionen entgegenzuwirken. Sich auf einen Café mit anderen verabreden, sich auf der Parkbank bei Sonneneinstrahlung über das Neueste austauschen: das alles hilft, um dem Winterblues die rote Karte zu zeigen.

Mit der richtigen Ernährung gegen die Depression

Wer sich richtig ernährt, kann der Winterdepression erfolgreich entkommen. In den nassen, kalten Wintermonaten sollte man vermehrt Hülsenfrüchte, Obst und Nüsse zu sich nehmen. Auch Johanniskraut gilt als Stimmungsaufheller und beruhigt die Nerven.

Verwöhn dich!

Zu guter Letzt: Tu dir was Gutes! Nimm ein Duftbad, benutze ätherische Öle oder sonstige Wellnesspräparate und kurble somit die Produktion von Glückshormonen an!

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