Wieder Flugverbote wegen Asche-Wolke
Die Asche-Wolke lässt den Flugverkehr über Europa nicht zur Normalität zurückkehren. Die Deutsche Flugsicherung hat am Sonntag erneut den Luftraum um München, in Friedrichshafen am Bodensee und in Stuttgart für mehrere Stunden gesperrt.
Ab 15 Uhr seien für mehrere Stunden weder Sicht- noch Instrumentenflüge erlaubt, sagte Flugsicherungssprecher Axel Raab der Nachrichtenagentur dpa in Langen bei Frankfurt.
Hier stellt sich allmählich die Frage wie oft kann das noch passieren und was machen Urlauber, die ihren Urlaubsort, durch immer wieder eintretende Flugverbote, nicht erreichen können. Verständlicher Weise kann auch nach einsetzen des Flugverbotes niemand genau sagen wie lange dieses in Kraft bleibt. Der Vulkan stößt immer wieder riesige Mengen an Ruß und Asche aus, die umgehend den Luftraum lahm legen.
Am Sonntag wurden am Frankfurter Flughafen 11 Abflüge und 15 Ankünfte gestrichen. Vorwiegend waren Verbindungen nach Italien betroffen. Weiter mussten viele Reisende erhebliche Verspätungen in Kauf nehmen, da die Flugzeuge auf Grund der Aschewolke Routenänderungen vornehmen mussten. Auch in anderen europäischen Ländern wurde der Luftraum durch die Aschewolke gesperrt. Stark beeinträchtigt war der Norden Italiens und Spanien.
Wegen der Aschewolke aus dem isländischen Vulkan kam es schon Mitte April zu sechs Tagen Flugverbot. Zahlreiche Urlauber und Geschäftsreisende konnten Ihr Ziel nicht erreichen oder saßen auf dem Flughafen fest. Auch wenn das Flugverbot wieder gelockert wird, müssen wir in der nächsten Zeit wohl noch mit erneuten Flugverboten wegen der Aschewolke rechnen.
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