Webhosting, Webspace -Vergleich der Möglichkeiten




Dieser Artikel soll über verschiedene Webhosting –Möglichkeiten Aufschluss geben. Der Vergleich von Webhosting oder Webspace–Angeboten verschiedenster Anbieter lohnt sich in jedem Fall. Für unterschiedliche Arten von Websites gibt es auch unterschiedliche Arten an Angeboten. Fast jeder Internetanbieter bringt in seinem Paket oft schon einen frei nutzbaren Webspace Bereich mit. Oft gedacht für Privatkunden und private Homepage. Weiter gibt es zahlreiche günstige Webhosting –Pakete die jedoch meist mit Werbung behaftet sind, welche in der Benutzung oft störend sind. Im Folgenden sind ein paar Webhosting -Möglichkeiten aufgelistet und erläutert.

Shared Webhosting:
Das Shared Webhosting ist bei weitem die populärste Wahl der User. Zumeist wird es wegen der Preise und der Anwenderfreundlichkeit genutzt. Es kostet ca. 1 bis 30 € pro Monat. Hier kauft der User mit dem Webspace oft eine oder mehrere Domain, Email-Adressen sowie Datenbank und Ftp-Zugang inklusive. Der Begriff Shared Webhosting bedeutet hier, dass auf einem Server des Anbieters mehrere Webseiten und Kunden angeboten werden. Auf Dinge wie RAM, CPU, und andere Teile des Servers hat man hier keinen Einfluss. Einige Anbieter überlasten ihre Server dabei, weil sie denken, dass die meisten User ihr Webspace nicht ausnutzen.

Virtueller Privat-Server (VPS):
Hier spricht man auch nur vom virtuellen Server. Der Kunde hat hier das Gefühl er hat einen Eigenen Server, in Wirklichkeit teilt er sich den Server mit Anderen Kunden. Der Server wird hier allerdings mit weitaus weniger Kunden geteilt als beim Shared Webhosting. Der Server wird in Abschnitte für jeden Kunden aufgeteilt, mit einem eigenen Root-Zugang, um den Teil des Servers zu kontrollieren. Ein Root-Zugang ist ein Zugriff auf das unterste Verzeichnis, Root zu Deutsch Wurzel. Bei diesem Webhosting –System hat der Kunde viel mehr Möglichkeiten als noch beim Shared Webhosting.

Dedicated Webhosting:
Diese Möglichkeit des Webhosting bietet die vollständige Kontrolle über den Server (dies heißt für den Server, dass der Kunde Root oder Verwalterzugang hat), und es liegt nur die eigene Website auf dem Server. Der Kunde ist hier selbst verantwortlich für die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Servers. Allerdings bleibt der Besitzer des Servers in diesem Fall der Anbieter.

Managed Webhosting:
Dies ist dem Dedicated Webhosting ähnlich, da nur ein Kunde auf dem Server agiert und alle Mittel auch nur ihm zur Verfügung stehen. Der Unterschied ist, dass der Kunde die Kontrolle vom eigentlichen Server nicht hat. Der Anbieter kontrolliert die Sicherheit und Zuverlässigkeit des eigentlichen Servers. Dies hilft, Konfigurationsprobleme zu verhindern, die den Server zerschmettern könnten.

Weiter bleibt die Möglichkeit sich einen eigenen Server aufzubauen. Hier bleibt der Nutzer in der Verantwortung. Entscheidend für die Nutzung eines eigenen Servers ist die Internetverbindung, da die Geschwindigkeit der Datenleitung bei hoher Beanspruchung von großer Bedeutung sein kann.