Geld verdienen als Daytrader




Zwischen einem professionellen Daytrader und einem absoluten Anfänger gibt es in der Regel immense Unterschiede des. Wir gehen davon aus, dass beide Daytrader, der Professionelle und der Anfänger, exakt den gleichen Trading Plan und die gleiche Währung verwenden. Der eine wird selbstverständlich profitabler sein als der andere. Da ist es nicht erforderlich, dass es sich um den Professionellen handelt.

Aber wie kommt es dazu? Welcher Unterschied kommt hier zum Tragen, wenn beide genau denselben Trading Plan benutzen. Die Antwort liegt einzig und allein nur in der Psychologie des Traders.

Trading Psychologie beschreibt auf welche Art und Weise ein Trader denkt und handelt wenn er einen Handel abschließt. Ein Trader mit einem so genannten starken Mindset hat keine Probleme, bei großen Gewinnen oder Verlusten, seine Gefühle abzustellen, um somit weiterhin konstant nach dem klaren Plan vorzugehen. Daraus resultiert meist konstanter Erfolg, der sich in der Höhe des Guthabens auf dem Konto widerspiegelt.

Eine gute Nachricht ist, dass auch professionelle Trader nicht mit ihrer Professionalität das Licht der Welt erblickt haben. Auch sie mussten es sich hart erarbeiten, ihre Gedanken und Gefühle zu beeinflussen, während sie an der Börse handeln. Dies bedeutet, dass auch Du genau denselben Weg einschlagen kannst, um ein professioneller Trader mit einer hoch profitablen Strategie sein zu können. 

Gedankliche Stärke und ein hohes Maß an Disziplin sind die Grundbausteine eines jeden Traders und mindestens genauso wichtig wie das Startkapital zu Beginn. Ein Trader mit ausgeprägter Disziplin ist seinen Marktbegleitern stets einen Schritt voraus und kann somit sein Kapital stetig vermehren. Da man sich immer vor Augen führen sollte, dass Trading den Handel mit anderen Menschen voraussetzt. Verschiedene Traidingstrategien kann jeder über kurz oder lang erlernen, aber die Gewohnheit in jeder Situation die gewisse Coolness zu bewahren muss lange trainiert werden und hat viel mit der inneren Einstellung zu tun. Um diese Disziplinen in Fleisch und Blut übergehen zu lassen ist jedoch einiger Aufwand nötig, so dass es einige Zeit dauern kann, bis man sich die geeigneten Skills angeeignet hat. Um das Ziel wirklich stets zu verfolgen, ist es empfehlenswert, ein so genanntes Trading Journal zu führen. In diesem Journal werden alle Aspekte des jeweiligen Trades, vor allem die Gefühle die vor, während und nach dem einzelnen Trade empfunden wurden, festgehalten.

Journal sollte ohne Ausnahmen konstant und ehrlich geführt werden, so dass man später jeden einzelnen Handel und die dabei aufgetretenen Emotionen nachvollziehen kann. Nach einer Woche Trading an eine Auswertung erfolgen, indem die Stärke der Emotionen bei den einzelnen Trades mit der Höhe Gewinn oder Verlust verglichen wird.

Der nächste wichtige Punkt ist, die Verluste in einer professionellen Art und Weise zu händeln, da es sich auch mit dem besten Trading Plan nicht vermeiden lässt, dass diese auftreten. Das optimalste ist, wenn sich der Anteil der Verlust Trades bei 25 % bewegt. Das bedeutet dass von 100 Trades ungefähr 25 mit einem Verlust geschlossen werden. Um diesen nicht unerheblichen Anteil zu überleben, ist es erforderlich, gerade bei diesen Trades und seinen Kopf zu bewahren und nicht in den Drang zu verfallen, die Verluste so schnell wie möglich ausgleichen zu wollen. Dies kann geschehen, indem man schlagartig seine Positionsgröße erhöht und somit denn aber meistens genau in die entgegengesetzte Richtung wirkt.

Ein professioneller Trader weiß, dass Verluste unumgänglich und hinzunehmen sind, in dem der zuvor festgesetzte Planung ohne Ausnahme fortgeführt wird. Eine wertvolle Hilfestellung kann sein, das Geld auf dem Handelskonto nicht als sein eigenes zu betrachten und nicht als das eigene.

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